Dienstag, 11. Februar 2014

Kapitel 7-10

In diesen 4 Kapiteln ist viel passiert: Ikemefunas Tod, Okonkwos Trauer, Ekwefis (eine von Okonkwos Frauen) Kummer, Ezinmas Erkrankung und ein Gerichtsverfahren mit den egwugwu... 

Zu Ikemefunas Tod sag ich nur, dass ich sehr schockiert darüber war, dass Okonkwo selbst ihn getötet hat. Für den armen Jungen hat doch erst die Zeit begonnen in der er sich in Okonkwos Familie wohlfühlt und sah Okonkwo sogar als seinen Vater an. Und aus Angst, dass Okonkwo von den anderen als Schwächling bezeichnet wird, tötete er Ikemefuna persönlich. Das Kapitel war einfach nur traurig... In Umuofia wird jeder Mensch nach seinen Handlungen und nicht nach seinen familiären Hintergründen verurteilt. Das erklärt Okonkwos Angst davor ein Schwächling zu sein und danach verurteilt zu werden, denn sein Vater war es. Nun ist er selber Vater und hat viel in seinem Leben erreicht, trotzdem hängt er an seiner Vergangenheit als ginge es um Leben und Tod. Okonwkos Trauer um Ikemefuna in Kapitel 8 ließ ihn aber wieder menschlicher erscheinen. Das Kapitel bewies, dass er durchaus Gefühle hat und keine emotionslose Maschine ist...jedenfalls sehr tief in ihm drinnen.

Okonkwos und Ekwefis Vergangenheit ihrer neun verstorbenen Kinder war auch sehr emotional und gleichzeitig spannend. Ihre einzig überlebende Tochter Ezinma ist ein ogbanje. Die Geschichte fand ich auf jeden Fall interessant und sie hat mir sehr gefallen! Endlich kommt man weg vom Alltäglichen in Umuofia und taucht stattdessen in Religion bzw Esoterik ein. Natürlich kamen in vorherigen Kapiteln bereits Götter und Ahnengeister vor, jedoch wurde nicht so ausgiebig auf diese Themen eingegangen wie in Kapitel 9.
In Kapitel 10 ging es auch interessant weiter, denn es geht um ein Gerichtsverfahren mit Bewohnern von Umuofia (und anderen Dorfgemeinschaften) und den egwugwu,welches somit den Bezug von Kapitel 9 auf die Religion/Esoterik nicht unterbricht.

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