In Kapitel 4-6 geht es hauptsächlich um das Fest der neuen Yams. Der Knabe aus Mbaino, Ikemefuna, fühlt sich allmählich in Okonkwos Familie wohl und hat sich besonders mit Okonkwos Sohn Nwoye angefreundet. Außerdem hat Okonkwo das Gesetz gebrochen, in der Woche des Friedens keine Gewalt anzuwenden. Obwohl er hart ist und sich durchzusetzen weiß, zeigt er überraschenderweise Reue und bringt der Erdgöttin Anis Opfergaben.
Das Fest der neuen Yams steht vor der Tür und in Umuofia herrschte Festtagsstimmung. Mutter Ekwefi wurde von Okonkwo geschlagen und fast getötet. S.57 ,,In der Frühe opferte er den Ahnen neue Yams und Palmöl und bat für das kommende Jahr um Schutz für sich, seine Kinder und ihre Mütter" ... Aha. Aber am Vortag beinahe seine Frau erschießen.
Anschließend kam der Tag des Ringkampfes, den alle Bewohner sehnsüchtigst erwarteten.
Mit Okonkwo kann ich mich nicht besonders gut anfreunden. Ich bewundere zwar seine Stärke und sein Durchhaltevermögen, aber Zuneigung zu zeigen ist keine Schwäche, wie er gerne denkt. Für mich wird nie nachvollziehbar sein, wie ein Mann, der um eine (sogar mehrere) Frauen warb, sie beinahe zu Tode prügeln kann. Oder wie hart er mit seinen Kindern umgeht ist für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Ich merke deutlich, dass er keine bösen Absichten hat und eigentlich nett und fürsorglich ist. Das merkt man an der harten Arbeit am Feld, die er für seine Familie vollbringt und an seine Gebete an die Götter, in denen er um Schutz für seine Familie bittet. Aber er schirmt sich von der Welt ab und lässt niemanden an sich heran, wodurch er seine Mitmenschen verletzt. Ich hoffe, dass sich im Laufe der Geschichte Okonkwo zum Besseren ändert.
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