Montag, 10. Februar 2014

Kapitel 2 und 3

Kapitel 2 beschreibt eine Spannung zwischen zweier Dorfgemeinschaften, nämlich Umuofia und Mbaino. Diese kam zustande als eine Frau aus Umuofia sich auf den Markt in Mbaino begab und dort von einem Mann ermordet wurde. Der Grund wird im gesamten Kapitel nicht preisgegeben, es sei denn ich habe diesen Teil überlesen. Jedenfalls droht ein Krieg zwischen Umuofia und Mbaino und Mbaino will sich keinesfalls mit Umuofia anlegen (obwohl es schon geschehen ist - *hust* der Mord), denn Umuofia ist reich an Zauberei, Heilern, Priestern und haben ein mächtiges Orakel. Um dem Krieg zu entgehen, geht Mbaino einen Handel mit Umuofia ein und übergeben einen Knaben und eine Jungfrau. Scheint wohl das Beste für Mbaino gewesen zu sein, doch die armen Kinder, die von ihren Familien getrennt wurden, beglückt dies nicht.

Okonkwo enthüllt sich als Mann mit mangelnder Geduld und großer Reizbarkeit. Seine 3 Frauen und seine Kinder versetzt dies in ein Leben voller Angst, dass sie wohl für immer in Okonkwos Schatten verbringen müssen. Okonkwo scheut es nicht Gewalt anzuwenden, was anscheinend auch üblich in den Familien ist. Für uns heutzutage jedoch ein No-Go.

Kapitel 3 war für mich persönlich langweilig und interessant zugleich. Es wird über Okonkwos schlimmstes Jahr (die Ernte betreffend) erzählt und wie er, ohne einen Yamsspeicher zu erben, für seinen eigenen Yamsspeicher hart arbeiten und verzweifeln musste. Zunächst fand ich das Kapitel nicht von großer Bedeutung, doch beim Durchdenken des Kapitels, sagt es eigentlich viel über Okonkwos Vergangenheit aus. Wie er auf sich alleine gestellt war, wie er nicht aufgab und wie er hart arbeitete um das zu werden, was er heute ist.

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